MovieFinder ist eine Android-App, mit der sich ein Regal voller DVDs und Blu-rays katalogisieren lässt. Diese Erklärung beschreibt, was die App mit Daten macht. Sie ist kurz, weil die App wenig macht: kein Konto, keine Werbung, keine Analyse, und die Sammlung bleibt auf dem Telefon.
Josef Sobotta Tile-Hagemannstr. 4 29525 Uelzen Deutschland support@sinusquell.com
Alles, was Sie in der App anlegen, wird auf dem Gerät selbst gespeichert:
Nichts davon wird an uns übertragen. Lesen kann es nur die App selbst.
Ist die automatische Sicherung von Android eingeschaltet, kopiert Android diese Daten in Ihre eigene Google-Drive-Sicherung unter Ihrem Google-Konto. Das ist eine Funktion des Telefons und nicht dieser App; abschalten lässt sie sich in den Android-Einstellungen unter "Sicherung".
Herauszufinden, zu welchem Film ein Barcode gehört, erfordert eine Abfrage, und eine Abfrage erfordert eine Netzwerkverbindung. Wenn Sie einen Barcode scannen oder online nach einem Titel suchen, sendet die App Folgendes an den MovieFinder-Dienst:
Es gibt kein Konto und keine Gerätekennung. Anfragen sind keiner Person zugeordnet, und die App vergibt keine Nutzer-ID. Jede Installation sendet denselben festen App-Schlüssel, der nichts weiter tut, als zu verhindern, dass der Dienst für jeden im Internet offen steht.
Was der Dienst behält, betrifft Filme, nicht Personen: welcher Produkttitel zu einem Barcode gehört, welchen Film Nutzer dafür ausgewählt haben, von Hand eingetippte Namen und welche Barcodes in keiner Datenbank stehen. Das ist eine gemeinsame Nachschlagetabelle, damit die zweite Person, die dieselbe Hülle scannt, eine Antwort ohne neue Abfrage bekommt. Keiner dieser Einträge sagt etwas darüber aus, wer gescannt hat.
Manche Veröffentlichungen stehen in keiner Produktdatenbank: Boxsets, regionale Ausgaben, ältere Videoveröffentlichungen. Für die bietet die App an, den Namen selbst einzutippen, und dieser Name wird in der gemeinsamen Tabelle gespeichert und anderen gezeigt, die denselben Barcode scannen.
Gespeichert werden nur der Name, der Barcode und die Sprache, in der die App gerade war. Nichts weist Sie als Urheber aus, und andere Nutzer können Ihnen weder antworten noch Sie kontaktieren. Tippen Sie dort nichts Persönliches ein, denn es ist das Einzige in der App, was andere Menschen lesen werden.
Neben jedem so angezeigten Namen steht eine Schaltfläche zum Melden. Ein gemeldeter Name ist sofort für alle ausgeblendet. Der Eintrag selbst wird nicht gelöscht, damit ein versehentlich ausgeblendeter Name wiederhergestellt werden kann und damit erkennbar bleibt, wenn die Meldefunktion missbraucht wird.
Die Kamera wird für genau eine Sache benutzt: den Barcode auf der Hülle zu lesen. Die Bilder werden auf dem Gerät von Googles ML Kit ausgewertet, das in der App enthalten ist und offline arbeitet. Es wird kein Bild gespeichert und keines irgendwohin übertragen. Verwendet werden nur die erkannten Ziffern, und auch erst, wenn tatsächlich ein Code gefunden wurde.
Sie können die Kameraberechtigung verweigern und die App trotzdem benutzen, indem Sie Barcodes oder Titel von Hand eingeben.
Der Dienst läuft bei Cloudflare. Wie jeder Webserver verarbeitet er die technischen Daten einer Anfrage, darunter Ihre IP-Adresse, die Uhrzeit und die App-Version, um sie zu beantworten und um Missbrauch zu verhindern. Das geschieht auf den Servern von Cloudflare, wird nicht in die Datenbank des Dienstes geschrieben und dient nicht dazu, ein Profil zu bilden. Cloudflare ist dabei unser Auftragsverarbeiter, siehe die Datenschutzerklärung von Cloudflare.
| Dienst | Was dort ankommt | Wofür |
|---|---|---|
| Barcode-Datenbanken (UPCitemdb, Barcode Lookup) | Barcode-Nummern, über den MovieFinder-Dienst | Barcode zu Produktnamen auflösen |
| DuckDuckGo (html.duckduckgo.com) | eine Barcode-Nummer als Suchanfrage, direkt vom Telefon gesendet, dort ist also Ihre IP-Adresse sichtbar | letzte Möglichkeit für Veröffentlichungen, die keine Datenbank kennt |
| Google Play Billing | Ihr Kauf | Verkauf der Vollversion |
Die Vollversion wird über Google Play verkauft. Google wickelt die Zahlung ab: die App sieht weder Ihren Namen noch Ihre Adresse noch Ihre Zahlungsdaten. Sie fragt Play nur, ob ein Kauf vorliegt, und speichert die Antwort als ein einzelnes Ja oder Nein auf dem Gerät. Was Google mit Kaufdaten macht, regelt die Google-Datenschutzerklärung.
Beides gibt es nicht. In der App steckt kein Werbenetzwerk, kein Analyse- oder Absturzberichts-SDK und kein Tracking irgendeiner Art.
Die App richtet sich nicht an Kinder und erhebt nichts, woran ein Kind erkennbar wäre.
Ihre Sammlung: die App zu deinstallieren oder ihre Daten in den Android-Einstellungen zu löschen entfernt sie vollständig. Ist die Android-Sicherung eingeschaltet, löschen Sie zusätzlich die Sicherung in Ihrem Google-Konto.
Die gemeinsame Tabelle: die Einträge dort beschreiben Filme und sind Ihnen nicht zugeordnet, es gibt also nichts, was unter Ihrem Namen auffindbar wäre. Haben Sie einen Namen eingetippt, der entfernt werden soll, schreiben Sie mit der Barcode-Nummer an support@sinusquell.com, dann wird er gelöscht.
Nach der DSGVO haben Sie das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung der Verarbeitung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch sowie das Recht, sich bei einer Aufsichtsbehörde zu beschweren. Da im Dienst nichts mit einer Identität verknüpft ist, lässt sich ein Antrag keinen bestimmten Einträgen zuordnen. Wenn Sie das anders sehen, beschreiben Sie, worum es geht, und wir helfen, soweit es die Daten zulassen.
Rechtsgrundlagen: die Verarbeitung von Barcodes und Suchbegriffen ist erforderlich, um die von Ihnen angeforderte Funktion zu erbringen, Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. Server-Protokolle und der Schutz vor Missbrauch stützen sich auf das berechtigte Interesse an einem funktionierenden und nicht missbrauchten Dienst, Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Ändert sich diese Erklärung, ändert sich das Datum oben mit. Die aktuelle Fassung steht immer unter dieser Adresse.